In den Bergen wirken zwei Faktoren gegen die Haut: die Sonne ist in der Höhe intensiver, und Wind und Kälte entziehen ihr Feuchtigkeit. Deshalb ergänzt man die Basis-Pflege um verstärkten Sonnenschutz und intensivere Feuchtigkeit. Wir stellen ein Set für Bergurlaub und Wandertouren vor.
In der Höhe steigt die UV-Strahlung um etwa 10% pro 1000 m, und Schnee reflektiert das Licht stark – deshalb braucht es einen höheren SPF mit regelmässigem Nachtragen, praktisch als Stick. Wind und Kälte trocknen aus: eine reichhaltige Creme, Lippenbalsam und Schutz für offene Hautstellen sind wichtig. Sonnenbrille und Kopfbedeckung sind Pflicht.
01Sonne in der Höhe
Je höher, desto dünner die Atmosphäre und desto stärker die UV-Strahlung: Laut WHO steigt die Strahlung um etwa 10% pro 1000 m Höhenanstieg. Schnee reflektiert einen erheblichen Teil der Strahlen und erhöht so die Belastung zusätzlich. Deshalb wählt man einen Sonnenschutz mit Breitband-SPF, trägt ihn großzügig auf und erneuert ihn alle 2 Stunden – ein Stick ist auf der Tour besonders praktisch. Vergiss dabei nicht Ohren, Nacken und Handrücken. Siehe auch wozu SPF nötig ist.
- Breitband-SPF, großzügig auftragen; alle 2 Stunden erneuern, praktisch als Stick.
- Schnee und Höhe verstärken die UV-Strahlung – Schutz ist auch bei Kälte nötig.
- Sonnenbrille mit UV-Schutz und Kopfbedeckung.
- Offene Hautstellen: Ohren, Nacken, Handrücken.
02Wind, Kälte und Trockenheit
Wind und niedrige Luftfeuchtigkeit entziehen der Haut Feuchtigkeit, sie wird rau und schuppt. Eine reichhaltigere Creme als in der Stadt hilft, ebenso ein Lippenbalsam, der häufig nachgetragen wird. Bei starkem Wind und Frost hilft ein reichhaltiges Schutzprodukt (Butter oder Balsam) für Wangen und Nase. Mehr zur Basis-Feuchtigkeitspflege: wie man die Haut mit Feuchtigkeit versorgt.
03Häufige Fehler
- Der gleiche SPF wie in der Stadt, ohne Nachtragen. In der Höhe und im Schnee braucht es mehr Schutz.
- Leichte Creme im Wind. Sie hält die Feuchtigkeit in trockener, kalter Luft nicht.
- Ohne Sonnenbrille und Kopfbedeckung. Die UV-Strahlung ist in der Höhe stärker.
- Die Lippen ignorieren. Sie reissen im Wind und bei Frost als Erste.
04Häufige Fragen
Warum verbrennt man in den Bergen schneller?
In der Höhe ist die Atmosphäre dünner und hält die UV-Strahlung schlechter zurück – laut WHO etwa +10% pro 1000 m. Schnee reflektiert die Strahlen zusätzlich und erhöht so die Belastung für die Haut.
Welche Creme für die Wanderung?
Eine reichhaltigere als die städtische: Sie hält die Feuchtigkeit in trockener und windiger Luft besser. Für offene Hautstellen bei Frost eignet sich eine Schutzbutter oder ein Balsam.
05Was du brauchst
Breitband-SPF, Stick
Praktisch zum Nachtragen auf der Tour.
Zum Vergleich FeuchtigkeitReichhaltige Creme
Hält die Feuchtigkeit bei Wind und Kälte.
Zum Vergleich BarriereSchutzbutter oder Balsam
Für Wangen und Nase bei starkem Wind.
Zum Vergleich LippenLippenbalsam (idealerweise mit SPF)
Gegen Risse bei Wind und Frost.
Zum VergleichDies sind Affiliate-Links (YesStyle). Ein Kauf darüber ändert nichts an deinem Preis, unterstützt aber das Projekt. Unsere Empfehlungen richten sich nach Produktart und Formulierung, nicht nach der Höhe der Provision.
Die Angaben zum Anstieg der UV-Strahlung mit der Höhe und zum Sonnenschutz basieren auf Materialien der WHO und AAD:
Der Beitrag dient der Aufklärung und ersetzt keine dermatologische Beratung.